Grüne Liste Riede

In der auslaufenden Ratsperiode war die Gemeindepolitik in Riede geprägt von einer absoluten SPD-Mehrheit. Entscheidungen wurden im kleinsten Kreis getroffen und in den Ratssitzungen dann quasi nur noch "verkündet". Dies ging mit der Zeit auch mehreren SPD-Ratsmitgliedern gegen den Strich und so gab es aufgrund interner Auseinandersetzungen dann doch die eine oder andere "echte" Diskussion im Rieder Rat mit der Notwendigkeit, für die Beschlüsse Mehrheiten zu finden.

 

Schulwege sichern

Ein Dauerbrenner ist das Thema Schulwegsicherung. Die mühsam erkämpfte Genehmigung, an der Landesstraße in Felde eine Fußgängerampel zu installieren, scheitert gegenwärtig an den hohen Kosten.

 

Ortsbild gestalten

Riede verändert gerade massiv sein Ortsbild. Die im Bau befindliche Seniorenresidenz der Spechtgruppe, der Abriss von Scholvin-Ortmann, neue Baugebiete mit kleinen Grundstücken, einem Mischmasch von Baustilen und Schottergärten führen bei vielen Einwohner*innen zu Versunsicherung. Es gilt, für Baugebiete – wenn sie denn nötig sind – verbindliche Gestaltungssatzungen festzulegen und dann auch durchzusetzen.

 

Windenergie nutzen

Ein Gewinn für Riede ist aus grüner Sicht der Windpark an der Grenze zu Okel, der  trotz strikter Ablehnung durch die SPD-Mehrheit vom Kreis genehmigt wurde. Hierbei hatte sicher auch eine Rolle gespielt, dass der Samtgemeinderat in seiner Stellungnahme eine durchaus positive Haltung signalisiert hatte. Wie das damalige Grüne Ratsmitglied Wilfried Richter in einer Sitzung des Rieder Rates formulierte: "Jedes Dorf sollte seinen Windpark haben." Mittlerweile ist vom Protest gegen die Windmühlen im Dorf nichts mehr zu hören.

Meldungen



Grünes ratsmitglied in Riede

Andreas Weber-Sordon

Kontakt: andreas@gruene-liste.org



Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für Riede


„Bloß gegen etwas zu sein, ist nicht genug. Wir sollten die Möglichkeiten nutzen, aktiv für unsere Überzeugungen einzutreten.“

 

1. Stefanie Klebe wohnt in Riede. Sie kocht vorzugsweise nach „bunten Rezepten“, weil sie keine braune Soße mag. Nicht im Essen und auch nicht im Leben. Sie findet, dass wir uns zusammen aktiv für unsere Demokratie einsetzen müssen, um nationalistischem Gedankengut und rechts-radikalen Gruppierungen entgegenzuwirken. Grüne Themen wie z. B. die Verkehrswende, den Klimawandel und den Erhalt der Artenvielfalt findet sie ebenso wichtig.


„In Riede muss die langjährige SPD-Mehrheit ein Ende haben. Hier wurde zu lange zu viel von zu wenigen entschieden.“

 

2. Andreas Weber-Sordon gehörte in den 80er Jahren zu den ersten Grünen in der Samtgemeinde Thedinghausen. Der heute 72-jährige Theologe engagiert sich seit langem in der Hospizbewegung und setzt sich nachhaltig für die Interessen von Seniorinnen und Senioren ein. Er gehörte in den letzten fünf Jahren dem Gemeinderat Riede an und hatte dort als Einzelkämpfer keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Mit einem neuen Team von Mitstreiter*innen auf der Liste fühlt er sich für eine weitere Ratsperiode gewappnet.


„Jedes Dorf braucht einen Windpark – am besten mit Bürgerbeteiligung!“

 

3. Wilfried Richter aus Riede hat bereits zwei Mal die Grüne Liste im Gemeinderat vertreten. Nach zehn Jahren als Einzelkämpfer hat der 63 -Jährige sich eine Ratsperiode lang eine Auszeit genommen und möchte jetzt im Verbund mit neuen Mitstreiter*innen noch einmal mitmischen. Der Diplom-Physiker arbeitet bei einem Hersteller von Flughindernisfeuern an Windenergieanlagen und steht als gebürtiger Ostfriese für eine sehr direkte, aber immer ehrliche Ansprache. Wilfried Richter kandidiert außerdem für den Samtgemeinderat.



Das Rieder Team ist erreichbar unter: riede@gruene-liste.org