Eine lebendige Demokratie lebt davon, dass Menschen mitreden, mitgestalten und sich einbringen können. Durch den Wandel und das Wachstum unserer Samtgemeinde wird es immer wichtiger, Begegnung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und echte Teilhabe für alle zu fördern. Unser Ziel ist eine offene, vielfältige und lebenswerte Gemeinde, in der niemand ausgeschlossen wird.
Teilhabe für alle ermöglichen
Wir setzen uns für Barrierefreiheit in einem umfassenden Sinn ein – baulich, sozial, sprachlich und finanziell. Projekte, Veranstaltungen und öffentliche Angebote sollen für alle Menschen zugänglich sein.
Dazu gehört auch der Schutz von bezahlbarem Wohnraum sowie die Schaffung neuer Möglichkeiten für Begegnung und Austausch.
Begegnung stärkt Demokratie
Mit dem Haus auf der Wurth und dem Projekt Welcome Thedinghausen bestehen bereits wichtige Orte für Integration und gesellschaftliches Miteinander. Diese Arbeit wollen wir dauerhaft sichern und stärken. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt einer hauptamtlichen Stelle ein.
Außerdem möchten wir eine Freiwilligenagentur schaffen und eng mit dem Projekt Welcome Thedinghausen verknüpfen. So können ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe und gesellschaftliche Teilhabe besser unterstützt und vernetzt werden.
Demokratie vor Ort stärken
Wir möchten die kommunalen Strukturen weiterentwickeln und Verwaltung effizienter gestalten. Deshalb wollen wir die Möglichkeit einer Einheitsgemeinde statt der bisherigen Samtgemeinde offen diskutieren – verbunden mit starken Ortsräten und eigenen Budgets für die einzelnen Ortschaften. So können Entscheidungen näher an den Menschen getroffen werden. Ebenso möchten wir bürgerschaftliches Engagement zur Demokratieverteidigung weiterhin unterstützen und stärken. Die Mitgliedschaft der Samtgemeinde bei Mayors for peace (Bürgermeister für den Frieden) sollte reaktiviert werden und
nicht nur Symbolpolitik sein.
Mehr Mitbestimmung vor Ort
Viele Menschen wünschen sich mehr Einfluss auf Entscheidungen, die ihre Gemeinde direkt betreffen. Deshalb wollen wir neue Beteiligungsformate stärken – etwa durch:
Denn Demokratie endet nicht am Wahltag.
Alle Generationen mitdenken
Bei politischen Entscheidungen wollen wir Jugend, Senior:innen und Inklusion konsequent mitdenken. Gute Kommunalpolitik berücksichtigt die unterschiedlichen Lebensrealitäten aller Menschen vor Ort.
Für uns gilt: Demokratie wird dort stark, wo Menschen sich ernst genommen fühlen und ihre Gemeinde aktiv mitgestalten können.